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Ja, es gibt wirklich einen Nr.-1-Erfolgsfaktor.

Bevor ich es Dir genauer erläutere, möchte ich noch etwas klarstellen: Jeder von uns ist zu 100% erfolgreich … oder anders gelesen, Folgen-reich! Leider haben wir uns im Sprachgebrauch angewöhnt, „erfolgreich“ mit materiellem Erfolg gleichzusetzen, und deshalb denken viele zu leicht, sie seien nicht erfolgreich, wenn sie etwas nicht haben.

Alles im Universum beruht auf dem Gesetz von Ursache und Wirkung. Und je nachdem welche Ursachen wir setzen, bekommen wir eine entsprechende Wirkung. Oder wie der Volksmund sagt: Wie du in den Wald hineinrufst, so schallt es heraus.

Sind wir nicht achtsam genug, dann nehmen wir die Zusammenhänge nicht wahr und suchen oft die Lösung im Aussen, also bei der Wirkung, aber nicht bei der Ursache. Also muss der Nr.-1-Erfolgsfaktor etwas mit Ursachensetzung zu tun haben.

So oft heisst es, Erfolg habe viele Väter. Natürlich gibt es viele Faktoren, die eine Rolle spielen. In der Formel 1 reicht es nicht, nur ein gutes Auto zu haben. Reifenqualität, der Fahrer, der perfekte Boxenstopp, alles hat Auswirkungen.

Tim S. Grover war Trainer für den legendären Michael Jordan und andere Top-Sportler. In seinem Buch Relentless – From Good to Unstoppable listet er 13 Faktoren auf. Er numeriert sie mit 1., 1., 1. usw. und will damit deutlich machen, dass es keine Bewertung geben sollte für Erfolgsfaktoren. Keiner ist wichtiger als andere.

Ich finde den Gedanken sehr gut. Wie schon beim Formel-1-Beispiel geschrieben, kann man nicht vieles schleifen lassen und dann nur einen Bereich gut machen.

Dennoch werde ich Dir jetzt darlegen, was wichtig und einzuhalten ist — aus meiner langjährigen Erfahrung, für mich selbst und meine Klienten und Teammitglieder, überdurchschnittlichen Erfolg zu generieren.

Seit dem 15. Lebensjahr studiere ich Erfolg und frage mich: Warum geht es manchen so gut, und andere kommen nicht vorwärts? Dieses Studium endet wohl nie, denn das Leben bietet ja noch so viel.

Wenn ich auf mein bisheriges Leben zurückblicke, kann ich nur sehr, sehr dankbar sein: Nutzung von Privatflugzeugen, mein Penthouse in Gibraltar, Reisen um die Welt zu den besten Resorts, Freunde und Begegnungen mit bedeutenden und oft sehr weisen Menschen. Ich fühle mich sehr gesegnet, dies alles erlebt zu haben. Und dabei natürlich noch mehr darüber gelernt zu haben, was tiefgreifenden Erfolg wirklich ausmacht.

Und nach all den über 50 Jahren Suche und Erfahrung gibt es für mich doch einen wichtigsten Faktor, den Nr.-1-Faktor für Erfolg.

Vier Verhaltensweisen der erfolgreichsten Menschen

Gleich werde ich Dir offenbaren, was ich als Nr. 1 ansehe und wieso ich zu diesem Ergebnis gelangt bin. Vorher noch 4 wichtige Verhaltensweisen, die die erfolgreichsten Menschen auszeichnen, die ich kenne.

  1. Sie haben eine Grundeinstellung, die lautet: “What needs to be done, needs to be done!” Persönliche Vorlieben spielen keine Rolle. Wenn sie sich entschieden haben für ein Ergebnis, dann wird gemacht, was dafür notwendig ist. Keine Ausreden, gleich wie gut, wie ehrenwert sie klingen mögen.
  2. Daher folgt die Angewohnheit, das Unangenehmste zuerst anzugehen. Nicht allein Aufschieberitis soll vermieden werden, vielmehr geht es um die Energie. Auf dem Unangenehmen sitzt eine Energie, die Angst machen kann, die Vermeidung fördert und damit im Widerspruch zu Punkt 1. steht. Wenn etwas Unangenehmes aufgeschoben wird, bindet es dennoch viel Energie. Und die Energie soll 100%ig für das Ziel eingesetzt werden. Und es stärkt das Selbstwertgefühl, wenn man sich nicht fürchtet vor unangenehmen Handlungen oder Gesprächen.
  3. Wie jeder Pilot eine Checkliste hat, was er alles prüfen muss, haben die Erfolgreichen auch eine Liste, was an einem Tag erreicht werden soll. Und bevor der Arbeitstag beendet wird, wird diese Liste durchgegangen. Ist noch etwas offen, dann wird es erledigt, egal, wie spät es ist. Wenn es nicht mehr machbar ist, muss es auf den nächsten Tag vorgetragen werden. Aber es ist die Gewohnheit, nichts zu schieben, nichts vergessen zu wollen, alles erledigt haben zu wollen, ein überdurchschnittliches Mass an Produktivität haben zu wollen.
  4. Damit kommen wir zur 20:80-Regel: Mit 20% Deiner Zeit erreichst Du 80% Deines Erfolges. Mit 20% Deiner Handlungen erreichst Du 80% Deines Erfolges. Die Erfolgreichen sind sich dessen sehr bewusst und konzentrieren sich zunächst auf die 20% der Aufgaben, die schon 80% des Erfolges bringen und lassen sich davon nicht ablenken. Es zeichnet die Erfolgreichen aus, dass sie ihre 20%-Handlungen kennen. Nicht einfach irgendetwas abarbeiten. Nicht einfach lange arbeiten. Nicht einfach mit Druck etwas durchpeitschen, nicht einfach nur hart arbeiten.

Der Nr.-1-Faktor

Ich habe die 4 Punkte vorangestellt, damit ganz deutlich wird, wieso ich diesen Faktor als den allerwichtigsten ansehe. Wir alle haben wohl schon von Zeitmanagement gehört. Aber Zeitmanagement gibt es nicht, schon das Wort ist irreführend. Du kannst nicht Zeit managen. Du kannst nur Dich selbst und Deine Aktivitäten managen. Das ist schon ein gewaltiger Unterschied, insbesondere bei der Selbstprogrammierung. Darum auch die Checklisten, die 20:80-Fokussierung und der Fokus auf „Was ist es, was wirklich getan werden muss?“ Und hier kommt der grosse Unterschied! Ca. 97% der arbeitenden Bevölkerung ist geschäftig, arbeitet To-Do-Listen ab. Man soll doch Aktivitäten managen, denkst du jetzt vielleicht. Ja schon, aber welche? Gute Fragen führen zur Entscheidung, welche Aktivitäten gemacht werden!

Bei mir selbst und immer wieder bei meinen Klienten, Cochees erlebe ich es, dass das alte Ego nur Fragen zulässt, die keine wirklichen Veränderungen bewirken. Hier ist der Hauptengpass. Es gilt herauszufinden, was das wirkliche gewünschte Ergebnis ist. Und das kann manchmal Zeit brauchen. Es kann Paradigmenwechsel erfordern, innere Verbote müssen aufgelöst und neue Gewohnheiten etabliert werden. Dann kommen wir auch ins Tun. Doch nicht mit einer klassischen To-Do-Liste, die abgearbeitet werden muss, sondern mit einer Liste von gewünschten Ergebnissen. So gibt es bei uns im Team keine To-Do-Listen. Nur Listen wie: Was ist das gewünschte Ergebnis heute; das gewünschte Wochenergebnis; das gewünschte Ergebnis dieses Projektes, dieses Gesprächs, dieses Telefonats.

Das Verständnis, dass man Zeit nicht managen, sondern nur nutzen kann, das Wissen um das wirklich gewünschte Ergebnis (was man manchmal besser erreicht, wenn man nichts tut), der Fokus darauf, keinen Leerlauf zu haben (z.B. “Never go empty-handed”) und konsequent Intention und Aktion auf das gewünschte Ergebnis zu haben, führen auf Sicht zu einer neuen Gewohnheit, die die o. g. vier Punkte integriert und ins Unterbewusstsein bringt. Dann sind es Gewohnheiten, die ohne Zögern und mit Selbstverständlichkeit ausgeführt werden. Eben Gewohnheiten! Und so werden die Ursachen gesetzt, die dann Wirkung zeigen. Die bewirken, dass das gewünschte Ergebnis mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit (typische Juristenformulierung) eintrifft.

Es steckt viel in diesem Punkt. In unseren Mastermind-Gruppen erzielen wir damit immer wieder überdurchschnittliche Ergebnisse. Ergebnisse, die sich ein altes Gewohnheits-Ich nicht vorstellen konnte.

Wir klären daher zunächst das Hauptlebensziel und die wirkliche Lebensvision, damit klar ist, wofür die immer geringere werdende Lebenszeit eingetauscht werden soll und kreieren so Power-Teams und für alle Beteiligten ein sehr erfülltes und auch materiell erfolg-reiches Leben.

Nach 50 Jahren Studium des Erfolges, dem Ausprobieren dieser Konzepte, erlaube ich mir zu sagen, es gibt diesen Nr.-1-Erfolgsfaktor. Fokussiere darauf ganz besonders. Umgebe dich mit Menschen, die Dich auf Deinem Weg konsequent unterstützen.

Simon Sinek sagt: Arbeite mit Menschen, die auch das glauben, was Du glaubst. Ich füge hinzu: Arbeite mit Menschen, die die gleichen Wertvorstellungen haben und sich auch weiterentwickeln wollen. Nur irgendwie durchkommen zum Grab kann doch nicht der Sinn sein. Nur nicht gesehen werden wollen bedeutet, das eigene Licht unter den Scheffel zu stellen und ist wie Selbstmord.

Nachhaltiger Erfolg beruht auf dieser wichtigen Gewohnheit. Und daher sage ich gerne: Erfolg ist nur eine Gewohnheit. Und eine Gewohnheit ist im Unterbewusstsein. Du spulst die Handlung ab, ohne grosse Anstrengung, mit Leichtigkeit, wie all Deine Routine im Leben.

Ein extraordinäres Leben ganz nach Deiner Wahl wünsche ich Dir!

Herzlichst,

Wolfgang G. Sonnenburg
Exponential Consulting & Advanced Leadership

 

ps. Wenn du mehr wissen möchtest, wie wir auch Dich dahin bringen können, wohin Du wirklich willst, dann klicke auf den folgenden Link und schreibe uns kurz Dein Interesse. Wir sprechen dann gerne darüber, wie die Masterminder bei uns zusammenwirken und ihre individuellen Ziele erreichen. Du weisst ja schon, dass Du ein viel größeres Potential hast als Du es lebst. Da ist noch so viel mehr drin. Und du kannst! Wir gemeinsam überbrücken die Kluft von wo Du heute stehst zu wohin Du wirklich willst. Ist es Leadership oder einfach nur eine bessere Beziehung zu Dir selbst und mit anderen oder grosser Business-Erfolg? Meine Partner und ich haben Jahrzehnte Erfahrung und eigenen Erfolg und bringen Dich sicher voran. Schreibe uns, und wir erklären Dir, wie es geht.

Ja, ich will mein Potential voll ausleben und möchte gerne ein Informationsgespräch über die Mastermindgruppen